Innovative Betonwerksteine auf der GaLaBau 2024 in Nürnberg

Mit ihren ganz eigenen Strategien und innovativen Lösungen zum Thema Nachhaltigkeit und Umwelt präsentierten sich Mitglieder der Informationsgemeinschaft Betonwerkstein e.V., kurz Info-b, auf der GaLaBau in Nürnberg. Sie alle dienen - wie die nachfolgenden Beispiele zeigen - stets einem Ziel: Die Branche fit zu machen für die geforderte Transformation in eine CO2 optimierte Zukunft.

Bei der Diephaus Betonwerk GmbH aus Vechta sieht man insbesondere in schlankeren Betonbauteilen einen der größten Hebel zur Einsparung von CO2-Emissionen. „Weniger Materialeinsatz, der Anforderung entsprechend“ lautet die Devise. So stellte man in Nürnberg erstmalig bewehrte L-Steine mit einem um über 50 % geringeren Gewicht vor - optimal für Sichtbetonflächen im Garten. Bei der M. Egner + Sohn GmbH aus Neumarkt gab es mit „Cascada Verde“ unter anderem eine innovative Lösung zur vertikalen Fassadenbegrünung zu sehen. Durch die Integration von Moos, das Wasser speichert und langsam verdunsten lässt, wirkt diese Begrünung wie eine natürliche Klimaanlage. Sie trägt nicht nur zu einem angenehmeren Stadtklima bei, sondern absorbiert auch CO₂. Die Ehl AG aus Kruft präsentierte den innovativen „CEVO-Stein“, bei dem durch die gezielte Verringerung des Zementanteils die CO₂-Emissionen um bis zu 40 % gesenkt werden. Auch mit einer weiteren Innovation, dem „Stützwinkel Light“ leistet Ehl einen Beitrag zum nachhaltigeren, weil schlankerem und damit Gewicht sparenden Bauen. Am Stand der Firma Godelmann aus Fensterbach war es der GDM.Klimastein, der im Fokus stand. Dank seines dreischichtigen Aufbaus erzielt der GDM.Klimastein eine deutlich höhere Verdunstungsrate als herkömmliche Beläge. So trägt der Stein proaktiv zur Verbesserung des Stadtklimas bei und verhindert den Eintrag von Schadstoffen ins Grundwasser. Der Vorsatzbeton ist durch seine spezielle Rezeptur auch in der Lage Wärmeeinstrahlung zu reflektieren, Lärmemissionen zu reduzieren und Luftschadstoffe zu neutralisieren. Die Möller Chemie Steinpflege präsentierte mit „Fleckschutz-Aqua“, „Fleckschutz-wassergelöst“ und „Fleckschutz-Premium-Color“ drei EC1-zertifizierte und damit sehr emissionsarme Produkte. Ein Highlight am Stand von Rinn Beton- und Naturstein aus Heuchelheim war der Rinn Klimastein. Durch den geringeren Zementanteil im Kernbeton werden die CO2-Emissionen um 65 % gesenkt. Zudem besteht der Klimastein zu 25 % aus hochwertigem Recycling-Granulat und ist ebenso zu 100 % recyclingfähig. Ein weiterer Ansatz von Rinn, um die Langlebigkeit von Betonsteinen zu maximieren ist der innovative Oberflächenschutz Color Protect. Bei Woehe & Heydemann aus Kummerfeld gab es mit der Neuentwicklung „ZeroLine“ attraktive Terrassenplatten mit einem über 75 % reduzierten Zementanteil zu sehen. Auf diese Weise wird eine CO2-Reduzierung von mehr als 50 % erreicht, ohne die Qualität zu beeinträchtigen.

 

10 Argumente für Betonwerkstein:

1. Mineralischer Baustoff

2. Nicht brennbar

3. Langlebig und dauerhaft

4. „Made in Germany“ mit regionalen Ausgangsstoffen

5. Natürliche Ausgangsstoffe

6. Wiederverwertbar / RC-Material

7. Ressourcenschonende Produktion

8. Wärmespeicherfähigkeit

9. Aufnahme von CO2

10. Geringer Unterhaltungs- und Wartungsaufwand.

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